Projektwoche im Meisterkurs

Durch Kombination mit einem Robot-Aggregat ist die Hundegger K2i des Bundesbildungszentrums sehr flexibel.

Ein zusätzlicher Monitor sorgte dafür, dass alle sehen konnten, was am Display der Maschine vor sich ging.

Spaß muss sein! Ein "Mopped" auf der Hundegger hergestellt.

Die Vorelementierung erfolgte auf den Wendetischen von Weinmann. Hier die Traufwände des Dachgeschosses.

Das Einbringen der Zellulose-Dämmung war für viele Teilnehmer neu.

Die ersten Erdgeschosswände werden aufgestellt.

Nach dem Einbau der Firstpfette kann es an das Verlegen der Dachelemente gehen.

Die Dachelemente wurden mithilfe der Dachtraverse von Fa. Bauer Technik verlegt.

In diesem Jahr wurde ein kleines Holzhaus gebaut.

Im September hatte jede von unseren drei Zimmermeister-Klassen eine Woche Projektunterricht. Alle Schüler konnten nacheinander in Gruppen jeweils eineinhalb Tage an den drei Stationen CNC-Abbund, Vorelementierung und Montage tief in die Praxis eintauchen. Es war das erste Mal, dass die Projektwoche auf diese Art durchgeführt wurde. Die Gruppe CNC-Abbund wurde von Daniel Schinkel und Elmar Mette betreut. Die Abläufe bei der Vorelementierung auf den Weinmann-Wendetischen sowie das Einbringen des Zellulose-Dämmstoffs wurden von Rebekka Lieb und Daniel Schinkel vorgestellt. Marco Seumer ging bei Gerüstbau und Montage intensiv auf das Thema Arbeitssicherheit ein.

Die Zusammenarbeit der Gruppen musste sich erst einmal einspielen. Abläufe mussten abgestimmt werden. Erstmals verwendete Detaillösungen wurden auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Für manche Schüler war die Errichtung eines kompletten Holzhauses etwas ganz Neues. Viele hatten zwar schon Holzrahmenhäuser gebaut, aber noch keine Decken- und Dachelemente erstellt. Andere kannten sich auch in diesen Bereichen schon aus und brachten viele Erfahrungen und Anregungen zu alternativen Lösungen mit. Es war ein reger Austausch.

Sehr gut traf es sich, dass während fast der gesamten drei Projektwochen ein Traumwetter herrschte.

Alle - sowohl die Schüler wie auch das Ausbilderteam des Bundesbildungszentrums - konnten am Ende viele Eindrücke und Erfahrungen mitnehmen, die in die Planung des nächsten Häuschens einfließen können.

Betont werden soll an dieser Stelle auch die großzügige Unterstützung durch den Kranhersteller Klaas und Firma PERI, die uns das Gerüst zur Verfügung stellte. Firma Bauer aus Satteldorf-Gröningen unterstützte uns mit ihrer praktischen Dachtraverse zum Verlegen der Dachelemente.

Das 6 x 8 m große Häuschen soll einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Gemeinnützige Einrichtungen, die es zum Selbstkostenpreis erwerben möchten, können sich an das Bundesbildungszentrum wenden und ihr Interesse mitteilen. Sie müssen eine örtliche Zimmerei finden, die den Transport und die Montage am endgültigen Aufstellort übernimmt sowie den Innenausbau fertigstellt. Fundament-, Verputz- und Installationsarbeiten sowie die Dacheindeckung und der Einbau von Fenstern und Türen müssen von örtlichen Handwerksbetrieben ausgeführt werden. Einrichtungen, die Interesse an künftigen Projekthäusern haben, können bei rechtzeitiger Kontaktaufnahme eventuell auch einen gewissen Einfluss auf die Planung z. B. bezüglich der Raumaufteilung nehmen.

Ein interaktives 3D-Modell des Häuschens kann hier heruntergeladen werden.

3D-Modell des Häuschens (511 MB!) ...

Ein anderes interaktives 3D-Modell zeigt den Montageablauf. In dem HTML-Viewer gibt es ein kleines Kransymbol, mit dem ein schrittweiser Ablauf Element für Element angezeigt werden kann. Alternativ kann eine Verzögerung in Millisekunden angegeben und eine automatische Abslaufsimulation gestartet werden. Achtung! Da die Datei sehr groß ist, kann es zu Meldungen des Browsers kommen ("Eine Website verlangsamt Ihren Browser. Was soll getan werden?"). In diesem Fall bitte auf "Warten" klicken.

3D-Modell des Montageablaufs (490 MB!) ...