Der 8. Holzbaukongress fand am 24.03.2012 im nordhessischen Korbach statt. Allen am Holzbau interessierten Planern, Konstrukteuren und Unternehmern wurde ein breites Themenspektrum präsentiert.
Wir werden alle älter
Marktpotential „barrierefrei“
Am Anfang stand ein Thema dessen Bedeutung mit dem demographischen Wandel ständig zunimmt. Manfred Häpp zeigte die großen Potentiale des „barrierefreien Bauens“ auf. Dass er selbst von einer starken Sehbehinderung betroffen ist - und seinen Vortrag trotzdem souverän meisterte - machte seine Botschaft besonders eindrücklich.
Glück und Glas wie leicht ...?
Glas im modernen Holzbau
Für den Durchblick im Bereich „Verglasungen“ sorgte Dipl.-Ing. Mark Lanzrath. Er kann mit seinem deutsch-chinesischem Architekturbüro auf Projekte mit anspruchsvollster Glasarchitektur blicken. Den Teilnehmern brachte er wichtige Grundlagen des Bauens mit Glas nahe, wies auf mögliche kritische Punkte hin und wagte einen Ausblick zu künftigen, revolutionären Konstruktionsmethoden.
Alles CE oder was?
Kennzeichnung von Bau-
schnittholz nach EN 14081
Auch im Ruhestand bleibt Dipl.-Ing. Borimir Radovic dem Holzbau verbunden und erläuterte die wichtigen Neuerungen bei der Kennzeichnung von Bauschnittholz, die von den Holzbauern einiges an Umstellung erfordern. So war das Publikum zwar vom souveränen Referenten, nicht aber von seiner Botschaft begeistert. Deutlich wurde hier letztlich auch, wie wichtig eine starke Gemeinschaft in einem Verband ist, um ungünstige Entwicklungen im Bereich der Normung frühzeitig zu erkennen und korrigierend mitzuwirken.
Warum kompliziert?
Wenn's auch einfach geht.
Denkwerkzeuge nach der Natur
Prof. Dr. Claus Mattheck war vielen Teilnehmern noch vom ersten Holzbaukongress bekannt. Er stellte wieder einfache und geniale Lösungen der Natur spannend vor und zeigte so, wie aus Schadensbildern schnell Rückschlüsse auf die Ursachen gezogen und wie ein Bauteilversagen durch einfache Optimierung verhindert werden kann.
Details mit Pfiff
Regelkonstruktionen für
Schulen und Kindergärten
Dipl.-Ing. Sven Mohr und Dipl.-Ing. Helmut Zeitter zeigten durchdachte Regelkonstruktionen für Schulen und Kindergärten. Sie wiesen auch auf das starke zukünftige Potential dieses Marktsegments hin.







